4. Quartal 2018

 

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3. Quartal 2018

Einladung zum „Flohmarkt für alle“

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3. Quartal 2018

Eindrücke vom Sommerlager 2018 in der Mörtlmühle Bad Goisern

Sonntag: Nachdem alle Familien und die vorab gebildeten Fahrgemeinschaften bis 15 Uhr in der Mörtlmühle eingetroffen waren, nahmen wir die Zimmereinteilung vor. Der erste Abend stand noch unter dem Punkt „Kennenlernen“ und wo sonst kann man das besser als bei lustigen Spielen und Tänzen? Dankenswerterweise konnten wir hier auf Spender zurückgreifen, die uns mehrere Kleider in verschiedenen Größen als Geschenk zur Verfügung stellten und so eine Mehrkindfamilie damit ausstattete.

Montag: Der erste gemeinsame Morgen! Nach dem Hissen der selbst genähten Lagerfahne wärmten wir uns bei leichter Gymnastik und Spielen ein wenig auf. Auf dem Tagesplan, den die Erwachsenen am Vortag ausgearbeitet hatten, stand heute eine Wanderung entlang der Soleleitung. Am sonnigen Nachmittag ging es endlich zum Hallstättersee mitsamt Zeltstadt und Schlauchbooten, die uns ein junger Vater zur Verfügung stellte. Und so ging ein aufregender zweiter Tag diesmal mit Lagerspielen und gegrillten Würsteln am Lagerfeuer zu Ende. Pünktlich zur Dämmerung schallte das Lied „Gute Nacht Kameraden“ neben der Traun über Goisern.

Dienstag: Nachdem in der vorangegangenen Nacht das Goiserermandl (ein verkleideter Lagerleiter) mit dem Lied „Glück auf“ noch das Mädchenzimmer in Angst und Schrecken versetzt hatte, verpassten wir fast unseren Zug nach Hallstatt. Alle Kinder über vier Jahren durften mit in das Salzbergwerk und staunten über diese faszinierende Welt unter Tage. Das Soziale Friedenswerk und seine treuen Unterstützer machten diesen einzigen finanziell ausgiebigen Punkt möglich und sorgten so dafür, daß alle Kinder nach den Ferien über dieses Stück Kultur bestens Bescheid wissen.

Mittwoch: Gleich nach dem Morgenkreis stand eine ausgiebige und toll geführte Wanderung mit unserem stellvertretendem Obmann statt. Nach dem Abendessen stand die Überraschung zur Wochenmitte auf dem Plan: Zelten und selber mit Steinen Feuer machen! Dazu wurde natürlich Schaumgebäck gegrillt.

Donnerstag: Am heißesten Tag des Jahres erkundeten wir mit einem phänomenalen Ausblick den Vorderen Gosausee. Eine Fotoralley umrundete die Wanderung mit Spaß und Wettbewerbsgedanken. Zum Abschluß wagten wir den Sprung in den 17 Grad kalten Bergsee. Mit erstaunlichem Elan forderte die immer noch motivierte Kindertruppe den versprochenen Volkstanzabend ein, wo wir zuvor auch eine Gedenkminute für all jene abhielten, die durch Krieg und Vertreibung niemals in diese glückliche Lage gekommen sind.

Freitag: Der lang ersehnte Wetterumschwung brachte uns am Vormittag etwas Abkühlung. So konnten wir endlich den lange geplanten Bewerb „Mr. und Mrs. Mörtlmühle“ austragen, wo wir die lustigsten Hürden für die antretenden Paare einbauten. Der Nachmittag begeisterte uns durch einen Besuch im Feuerwehrdepot von Bad Goisern. Beim heimlichen Höhepunkt des Lagers durften die Kinder sogar selber löschen lernen und wurden mit einem Feuerwehrauto wieder in die Unterkunft gefahren.

Samstag: Der letzte Tag ist angebrochen und Wehmut begleitete unser Programm. Weil die kleineren Kinder oft noch keine korrekte Aussprache haben, tauchte nun die amüsante Frage auf, ob denn dieser „soziale Friedenszwerg“ noch lebe, von dem ständig die Rede sei? Mit Erheiterung ging es nochmal zur Abkühlung in den Fluss, in das Landlermuseum und zum abendlichen Ausklang bei Feuer und Liedern.

Sonntag: Es ist Zeit, zusammenzupacken und sich auf den Heimweg zu machen. Keiner hat so Recht Lust dazu, eine weitere Woche wäre noch schön gewesen und genau das haben sich alle für das kommende Jahr versprochen: Wir kommen wieder! Und wir bleiben länger! Wehmut begleitet den Abschied hinter dem Haus, wenn ein letztes Mal gemeinsam „wahre Freundschaft“ angestimmt wird und den Lärm aller Autos und Reisewütigen übertönt. Für diesen kurzen Moment scheint alles im Gewirr unserer schnellebigen Zeit noch einmal stillzustehen. Das Erlebte zieht an uns vorbei und bleibt einem jeden in schöner Erinnerung. Die Bande, die diesen Sommer geknüpft wurden, bleiben bestehen. Eltern, die ihre Kinder abholen und jene, die während dieser Tage mit dabei waren, stehen in einem Kreis hinter dem Nachwuchs. Auch sie teilen bereits die Erinnerung an glorreiche Lagertage. Und sie werden zusammenhalten. So wie ihre Söhne und Töchter.

 

 

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2. Quartal 2018

EINLADUNG zum FAMILIENLAGER

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 1. Quartal 2018

EINLADUNG zum VORTRAG am 28. März 2018 im Kulturraum der ÖLM

Christian Donninger wurde 1957 in Wels, Oberösterreich geboren und studierte Mathematik an der Universität Wien. Das Studium schloss er mit einem Doktorat in Statistik ab. Danach arbeitete er einige Jahre am Wiener Institut für Höhere Studien und bei Siemens, bis er sich 1993 als Schachcomputer-Programmierer selbstständig machte.
Donninger gehört zum festen Autorenteam der deutschsprachigen Schachzeitschriften KARL und Kaissiber.

Bitcoin (englisch sinngemäß für „digitale Münze“) ist eine digitale Währung, die in den letzten Monaten eine atemberaubende Kursentwicklung durchlebte, aber zuletzt auch von massiven Kursstürzen geplagt wurde. Dadurch, dass diese virtuelle Währung sich der Kontrolle der Notenbanken entzieht, ist sie natürlich für Anleger aus aller Welt zum Objekt des Interesses geworden.

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1. Quartal 2018

Werte Freunde des Sozialen Friedenswerks, liebe Mitglieder und Unterstützer!

Ein turbulentes Jahr 2017 ist vergangen und es steht uns ein neues Jahr mit neuen Möglichkeiten, vielen Aktivität und vor allem Plänen bevor. Während der Feiertage hatte ich die Zeit, mir ein Büchlein über das ehemalige Sommerheim Arriach und Berichte aus 30 Lagerjahren durchzulesen. Es beginnt mahnend mit den Worten „Wer keine Kinder hat, der weiß von keinem Glück. Wer keine Kinder hat, weiß auch von keinem Leid“ und stellt damit die Familie, insbesondere unseren Nachwuchs und die damit einhergehenden emotionalen aber auch materiellen Anforderungen in den Mittelpunkt des Vereinsgedankens. Kinder, deren Väter im vorangegangen Krieg gefallen waren oder vermißt wurden, nahm sich das Friedenswerk in den Jahren nach seiner Gründung 1950 besonders an, milderte ihren Kummer bei zahlreichen Sommerlagern und unterstützte die übriggebliebene Familie so gut es ging.

Heute, mehr als 65 Jahre später, leben wir in einem Frieden ohne wesentliche Kriegsbedrohungen von Außen, wir genießen einen Lebensstandard, den sich unsere Großeltern nicht vorzustellen vermochten. Und dennoch sind diese Ruhe und dieser bedingungslose Wohlstand tückisch, laßen sie uns doch mehr oder weniger ziellos zurück. Wer dies erkannt hat, sorgt aktiv für geschichtliche, kulturelle und soziale Bildung innerhalb der eigenen Familie. Läßt seine Kinder nicht im Glauben, daß die Milch allein aus dem Supermarkt kommt, singt unsere deutschen Volkslieder beim Wandern in den Bergen und hat noch Bücher zum Anfaßen im Regal stehen, anstatt eines iPads. Eine Zielgruppe, für die es sich lohnt, den Vereinsgedanken von damals heute fortzuführen und sie zu unterstützen. Erstmals wird im August in der Mörtlmühle darum auch ein Familienlager stattfinden, an dem auch Teile des Vorstandes bei der Leitung beteiligt sein werden. Doch auch den uns kulturell und sprachlich verbundenen Familien im Ausland werden wir uns weiterhin widmen und sie durch regen Kontakt, Besuche und Einladungen nach Österreich in ihrem Tun bestärken sowie die Mörtlmühle als Sommerherberge zur Verfügung stellen.

Mit dem Kinderfasching Anfang Februar haben wir gesehen, wie groß die Nachfrage nach aktiven und zielführenden Veranstaltungen für unseren Nachwuchs ist, es waren über 30 Kinder als Marienkäfer, Rauchfangkehrer und Clowns im beinahe zu kleinen Kulturraum mit ihren Eltern dabei.

Um unseren Ansprüchen gerecht zu werden und der großen Nachfrage nachzukommen, ist im kommenden Jahr auch ein Vortrag eines Experten über Steuererleichtungen für Familien geplant. Neben den bisherigen Aktivitäten ist es uns durch eine gute Zusammenarbeit und dem Tatendrang unseres Vorstandes sowie unserer Mitglieder möglich, dem Friedenswerk zu neuem Schwung zu verhelfen. Liebe Leser, helfen auch Sie uns, das Werk unserer Gründer weiter aufrecht zu erhalten und mit neuen Ideen in ein neues, gutes Jahr zu starten.

 „Auf daß die Opfer der Freiwilligkeit in seiner Vielfalt rundum, randvoll der Mühe wie Geduld, kein vergebliches gewesen sein möchte“, wie es Dr. Norbert Scharnagel in seiner Schlussbotschaft über die Arbeit in und rund um Arriach festhielt.

Ihre Obfrau Verena Rosenkranz

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1. Quartal 2018

Das Soziale Friedenswerk veranstaltet gemeinsam mit dem befreundeten Verein Österreichische Landsmannschaft
am 2. Februar 2018 um 16 Uhr einen Faschingsnachmittag für Kinder und Familien.

Alle großen und kleinen Narren sind dazu herzlich eingeladen, wir freuen uns auf euer Kommen!

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4. Quartal 2017

Das Soziale Friedenswerk lädt auch wieder zu einem fröhlichen Adventabend mit Punsch, Keksen, Geschichten und regem Austausch. Der jährliche Herzhafte Hauskalender wird vorgestellt und der neue Vorstand richtet sich an die hoffentlich zahlreichen Besucher. Es gibt Bücher und andere handgemachte Weihnachtsgeschenke gegen eine Spende an das SFW zu erwerben.

Neben der Möglichkeit, sich mit alten und neuen Bekannten zu vernetzen, kann auch mehr über die Arbeit des Sozialen Friedenswerks für das kommende Jahr in Erfahrung gebracht werden. Wir freuen uns über einen Besuch der ganzen Familie und viele interessante Gespräche in ausgesuchter Runde.

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2. Quartal 2017

Werte Freunde des Sozialen Friedenswerks, liebe Unterstützer!

Ein ereignisreiches Jahr mit einem bewegten Sommer neigt sich dem Ende zu. Ein neuer Vorstand wurde gewählt, das dringend sanierungsbedürftige Dach in der Mörtlmühle wurde repariert und bot wieder 45 Kindern und Jugendlichen ein zweiwöchiges Zuhause in Bad Goisern. Der Herzhafte Hauskalender gerade seinen letzten Feinschliff und verspricht auch heuer wieder viele sich lohnende Lesestunden.

Während aller dieser positiven Ereignisse arbeitete der Vorstand unter Hochdruck an den kleinen und großen Baustellen unseres Vereins und sondierte die Lage nach der Übergabe im Juni ausführlich. Dabei stießen wir auf leider nicht wenige Steine, um nicht zu sagen Geröllsbrocken, die nur mit vereinten Kräften und präziser Planung aus dem Weg geräumt werden können. Ohne Vorankündigung wurde unsere Internetseite durch einen Betreiberwechsel stillgelegt, der Wiederaufbau kostete unsere viel Zeit und Mühen.

Eine Expertenmannschaft arbeitet unter Hochdruck, um unseren Verein weiter bestehen lassen zu können. Dies wird nicht nur die Absicherung der Finanzen betreffen, sondern auch den weiteren Ausbau und die Steigerung des Bekanntheitsgrades unseres Vereins unter den jüngeren Generationen. Bitte helfen Sie uns dabei und erzählen Sie ihren Kindern, Enkeln und Bekannten vom Sozialen Friedenwerk. Senden Sie uns gerne Kontaktdaten oder besuchen Sie unsere neue Internetseite www.friedenswerk.at um über alle aktuellen Veranstaltungen und Vorhaben informiert zu bleiben.

Wir hoffen gerade nun vor Weihnachten, dass keine weiteren unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftauchen, die uns vor erhebliche Probleme stellen würden. Gerade in dieser Zeit und vor diesem Hintergrund bitten wir darum unsere treuen Spender um Ihre vermehrte Unterstützung. Gemeinsam machen wir das Soziale Friedenswerk weiterhin zu einem Hort von vertrauter Gemeinsamkeit, zu einem Dreh- und Angelpunkt für die deutschssprachigen Familien in unseren Nachbarländern aber auch zu einem lebendigen Verein für unsere heimischen Kinder und Jugendlichen.

Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstands eine ruhige Vorweihnachtszeit im Kreis Ihrer Lieben und viel Kraft für die kleinen und großen Hürden unseres Alltags,

Für den Vorstand des SFW, Verena Rosenkranz